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Internet & Co.

Homepages: Bilder, Videos, Texte – oder was?

 

Eine gute Homepage lebt von Texten, Bildern und Videos. Aber welche Inhalte sind wichtig, welche Mischung richtig? Was ist zu tun?

Die Hauptaufgabe einer Homepage ist, bestehende und neue Kunden über Produkte und Leistungen des eigenen Unternehmens zu informieren und potenzielle Interessenten zur Kontaktaufnahme zu bewegen.

Aus diesem Grund müssen sich Struktur, Gestaltung und Inhalte der eigenen Homepage in erster Linie an den Informationsbedürfnissen der gewünschten Zielgruppe orientieren. Das klingt logisch und banal, wird jedoch auf vielen Homepages nicht beachtet.

Gerade Handwerksbetriebe haben hervorragende Chancen, sich im Internet kompetent und modern zu präsentieren. Wer einen Handwerksbetrieb sucht, schaut in erster Linie nach einem qualifizierten und verlässlichen Partner. Deshalb muss die Homepage in erster Linie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität ausstrahlen.

Texte bleiben die Nummer 1

 

Der wichtigste Erfolgsbaustein einer Homepage bleibt der Text. Erstens informiert Text präziser und detaillierter als ein Bild oder ein Video. Zweitens ist Text das entscheidende Qualitätskriterium für Suchmaschinen, also für das Homepage-Ranking bei Google.

Suchmaschinen können noch keine Bilder und Videos umfänglich lesen. Sie sind (noch) nicht in der Lage, ein Bild und dessen Inhalte in Beschreibungen umzusetzen. Allerdings unterliegen Bilder der Fehlinterpretation des Betrachters. Um dies zu vermeiden, ist beschreibender Text auf der Webseite zwingend notwendig.

Richtig ist, immer weniger Menschen lesen komplette Texte. Viele Besucher lesen nicht, sondern scannen eine Homepageseite, bemerken und verarbeiten ausschließlich Überschriften. Desto wichtiger ist es, dass Homepage-Texte gut gegliedert sind, also neben einer Hauptüberschrift auch weitere Unterüberschriften haben.

Generell ist festzuhalten, dass ein Text, der für Suchmaschinen irgendeine Bedeutung haben soll, mindestens aus 300 Wörtern bestehen sollte.

Für das Ranking einer Homepage ist enorm wichtig, dass die eigene Homepage regelmäßig mit neuen Texten gefüttert wird. Denn nur so kann sich die Homepage letztendlich von Mitbewerber-Homepages abheben und für Google als lebendig und wichtig eingestuft werden.

Die beste Möglichkeit für neue Texte sind eigene Blogbeiträge, die logischerweise ein Thema aus der Branche abhandeln sollte.



Bilder – mehr als tausend Worte

 

Homepages ohne Bilder sind nicht nur für den Besucher langweilig, sondern auch für Suchmaschinen wie Google. Besucher lieben Bilder, allein, weil diese eine Homepage-Seite attraktiver machen. Auch die Augen essen mit.

Ob eine Internet-Seite bebildert ist oder nicht, ist auch für Suchmaschinen ein wichtiges Kriterium. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Menschen, starten ihre Internet-Recherche über die Bildersuche, gehen also bei der Suche nach einem Produkt oder einer Leistung nicht über einen Begriff.

Für die eigene Homepage ist wichtig, dass jede Seite mindestens ein schönes Bild zum Thema zeigt. Denn auch für Bilder gilt, weniger ist manchmal mehr. Es muss eine Überfrachtung der Seite mit zu vielen Bildern vermieden werden.

Handfester Hintergrund: Auf Smartphones können viele Bilder oder umfangreiche Bildgalerien auf einer einzelnen Seite eine regelrechte Tortur werden. Man muss unendlich lange Scrollen, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Das kann den Besucher veranlassen, die Homepage zu verlassen.

Ganz entscheidend ist, dass Bilder die Ladezeiten von Homepages verlangsamen. Desto wichtiger ist es, damit sparsam umzugehen. Viele Homepages lassen sich auf Smartphones ohne WLAN-Verbindung wegen der vielen Bilddateien nicht schnell laden. Das Ende vom Lied, der Nutzer verlässt die Homepage.

Die häufigsten Fehler kann jeder leicht vermeiden. Erstens, nicht zu viele Bilder pro Seite. Zweitens die Bilder webtauglich machen, d. h. die Bilder nicht in der Original-Auflösung einstellen, sondern für das Web entsprechend verkleinern. Es reicht oft die Bildauflösung von vornherein von 300 dpi auf 72 dpi zu ändern. Schon kann das Bild schnell geladen werden.

Der dritte Fehler ist am einfachsten zu vermeiden. Der Dateiname des Bildes sollte „sprechend“ sein. Das Bild aus der Digitalkamera hat meistens einen Buchstaben-Zahlen-Code als Datei-Beschreibung, zum Beispiel DSC-1011.jpg – Damit kann Google nichts anfangen. Der Dateiname muss den Inhalt des Bildes wiedergeben, zum Beispiel „Lackieranlage mit Doppeltrockner.jpg“ statt „DSC-1011.jpg“.

Dadurch ist sichergestellt, dass das Bild inhaltlich richtig zugeordnet werden kann, also für Suchmaschinen und Bildsuchende Sinn macht.

 

Videos attraktiv für Besucher – wichtig für Google

 

Bevor über Videos auf der eigenen Homepage nachgedacht wird, müssen zuerst die Hausaufgaben in Richtung Wort und Bild gemacht sein. Denn eines ist nach unserer Erfahrung völlig klar, Unternehmensvideos erreichen nur in Einzelfällen höhere Zugriffszahlen als eine gute suchmaschinen-optimierte Webseite.

Andererseits war es noch nie so einfach, eigene Videos zu machen und diese bei YouTube einzustellen. Das ist deshalb so wichtig, weil YouTube nach Google die zweitwichtigste Suchmaschine geworden ist. Gerade die junge Generation sucht nach bewegten Bildern.

Ein großer Fehler ist, ein Video nicht über YouTube einzustellen, sondern als Originaldatei von der eigenen Homepage herunterladen zu lassen. Die mächtigen Videodateien würden die Ladezeiten der Homepage sprengen. Bei langsamen Internetverbindungen oder Smartphone-Nutzung ein Todesstoß für die eigene Homepage.

Ein Video sollte – auch, wenn man noch so viel zu sagen hätte – ein bis zweieinhalb Minuten Länge nicht überschreiten. Dann lieber ein Thema in mehrere Videos aufteilen.

 

Über den Autor

Michael Teschke arbeitet seit über 10 Jahren als  selbständiger Online-Redakteur und Spezialist für Internet-Marketing für verschiedene Internet-Portale und mittelständische Unternehmen.  Seine Wurzeln hat er in Vertrieb und Marketing für international tätige Konzerne und Verlage.

 



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